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Zapfendorf, Pfarrkirche St. Peter und Paul

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2015

Orgelneubau durch die Orgelbauwerkstatt Linder, Nußdorf am Inn
Orgelweihe: 13. Dezember 2015
Erstes Orgelkonzert: 17. Januar 2016

 

I. Manual (C – g''')

Principal 8'  75% Zinn, Cis-a'' Prospekt
Hohlflöte 8'  C-A Fichte gedeckt, ab B 45% Zinn
Gamba 8'  C-h', Altbestand, ab c'' 75% Zinn
Biffara 8' ab g°  75% Zinn, c' - cis''' im Prospekt
Octave 4'  75% Zinn
Spitzflöte 4'  45% Zinn
Superoctave 2'  75% Zinn
Quinte 1 ¹⁄3'  Auszug aus Mixtur
Mixtur 4fach 1 ¹⁄3'  75% Zinn
Trompete 8'  Süddeutsche Bauweise

II. Manual (C – g''')

Gedeckt 8'  Fichte/Eiche gedeckt
Flaut Travers 8'  Fichte/Nußbaum, ab c° offen, ab g' überblasend
Salicional 8' C-H  Altbestand, ab c° neu, 75% Zinn
Fugara 4'  75% Zinn
Quinte 2 ²⁄3'  45% Zinn
Doublette 2'  45% Zinn
Terz 1 ³⁄5 '  45% Zinn

 

Pedal (C - f')

Contrabaß 16'  Fichte offen, Altbestand
Subbaß 16'  Fichte gedeckt, Altbestand
Octavbaß 8'  45% Zinn
Gedecktbaß 8'  Extension aus Subbaß 16'
Choralbaß 4'  Extension aus Octavbaß 8'
Posaune 16'  Holzstiefel und -becher

Kanaltremulant nach Dom Bedos

Koppeln II-I , I-P , II-P

Mechanische Schleifladen

Die alte Pfarrkirche von Zapfendorf wurde 1945 beinahe völlig zerstört. Nach dem Wiederaufbau der barocken Raumschale wurde die Kirche nach und nach modern ausgestaltet.
Der Orgelprospekt nimmt Bezug auf den kürzlich neu gestalteten Eingangsbereich.
Das Klangbild schillert zwischen süddeutschbarocker Farbigkeit und frühromantischer Wärme und Kraft, nicht zuletzt durch die wiederverwendeten voluminösen Pedalregister.
Die Orgel ist ungleichstufig nach Bach/Kellner temperiert.

 

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